Nieuwe chef-arts ontvangen met groot enthousiasme

16-11/2018

(Dit artikel is alleen beschikbaar in het Duits)

 

Dr. Ufuk Gündug leitet seit Juli die Klinik für Innere Medizin am St.-Antonius-Hospital. Bei der Vorstellung gab es viel Lob für den 44-Jährigen.

Blumen und viel Lob für den neuen Chefarzt (von links): Professor Volker Runde, Dr. Ufuk Gündug, Bernd Ebbers, Propst Johannes Mecking und Regionaldirektor Holger Hagemann.

Blumen und viel Lob für den neuen Chefarzt (von links): Professor Volker Runde, Dr. Ufuk Gündug, Bernd Ebbers, Propst Johannes Mecking und Regionaldirektor Holger Hagemann.

 

Nur eine gute Stunde ist es mit dem Auto vom Ruhrgebiet nach Kleve, doch Dr. Ufuk Gündug erlebt seinen neuen Arbeitsort als „andere Welt“. Sein ganzes bisheriges Leben verbrachte der 44-Jährige in Gelsenkirchen. Nach dem Abitur studierte er zwar in Bochum, allerdings blieb er seiner Heimatstadt treu. Hier legte Gündug eine steile medizinische Karriere hin, hier wuchsen seine Kinder auf, hier ging er zum FC Schalke 04 ins Stadion.

Nun hat der Mediziner den Pott verlassen, sieht die Unterschiede in der Mentalität der Menschen – und macht bei aller Heimatverbundenheit nicht den Eindruck, irgendetwas zu vermissen. „Der Weg an den Niederrhein ist für mich richtig“, sagt Dr. Ufuk Gündug, der seit dem 1. Juli als Chefarzt die Klinik für Allgemeine Innere Medizin, Diabetologie, Hypertensiologie und Infektiologie am Klever St.-Antonius-Hospital leitet.

 

„Fulminanter Start in Kleve“

Das Krankenhaus stellte ihn nun offiziell in einem Rahmen vor, der sich für die Begrüßung neuer Chefärzte in Kleve bewährt hat: Propst Johannes Mecking feierte einen Gottesdienst in der Kapelle der Wasserburg Rindern mit den Gästen, die anschließend mit Sekt anstießen, das Talent der achtjährigen Kreismusikschülerin Stella Keller am Klavier bewunderten und einigen Reden lauschten. So weit, so feierlich. Doch wer dem Festakt aufmerksam beiwohnte, der bemerkte bei der Krankenhausleitung und dem langjährigen Mentor einen echten Enthusiasmus über Gündug, der mehr war als eine gewöhnliche Nettigkeit.

„Wir waren zunächst von den Qualifikationen beeindruckt und dann vom Menschen begeistert“, sagte Bernd Ebbers, Geschäftsführer des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums, der den neuen Chefarzt als „erfahrenen Mediziner und tollen Typen“ würdigte. „Sie haben in Kleve einen fulminanten Start hingelegt.“

Vom Assistenzarzt zum Vertreter des Chefarztes

Dr. Ufuk Gündug arbeitete sich am St.-Josef-Hospital in Gelsenkirchen vom Assistenzarzt zum leitenden Oberarzt und Vertreter des Chefarzts Dr. Gunther Auer hoch, der sagte: „Er war der heimliche Chef und hat mir den Rücken frei gehalten. Auer gratulierte seinen Klever Kollegen zu einer „fachlich und menschlich hervorragenden Wahl“.

Der 44-Jährige erwarb nicht nur zahlreiche Zusatzqualifikationen und Zertifikate – unter anderem in der Infektiologie, Ernährungsmedizin in der Gastroenterologie und Krankenhaushygiene –, sondern ließ sich berufsbegleitend auch zum Gesundheits- und Sozialökonom sowie zum Betriebswirt ausbilden.

Besonnene Art

Gündug hat in der Klever Inneren Medizin die Nachfolge von Professor Volker Runde angetreten, der die Klinik seit dem 1. Januar kommissarisch geleitet hatte. Der Ärztliche Direktor des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums attestierte dem neuen Chefarzt eine „hervorragende 100-Tage-Bilanz. Sie nehmen mit Ihrer besonnenen Art die Mitarbeiter mit“.

Der so Gelobte reagierte bescheiden und bedankte sich für die „herzliche Aufnahme“ am Niederrhein. Gündug betonte, dass er mit seinem Team tagtäglich die Menschen in den Mittelpunkt der Arbeit stellen wolle: „Manchmal ist ein Lächeln für den Patienten viel mehr wert als die Tabletten, die wir ihm geben.“ Seine Rede schloss mit zwei Worten aus seiner Heimat: „Glück auf!“

(Quelle: NRZ, 03.11.2018)